Die Plattform für Profis
Nun ist mein Englisch nicht das Beste, also suchte ich im Internet nach amerikanischen Plattformen in deutscher Sprache.
Ich wurde fündig auf der Seite http://www.specta-austria.at
Andreas Maier und Marc Lorünser sind zwei Daytrader der
Sonderklasse.
Marc hat mir privat die Software erklärt und eigentlich nebenbei
ein Seminar geboten.
Ich habe einen Link per Mail bekommen und habe mir die Software
auf meinen PC geladen, die Installation war problemlos. Diese Plattform sieht folgendermaßen aus,
Man öffnet den Browser und danach die Software. Die Plattform
erscheint grau und
leer, bis auf ein paar Buttons, unter anderem "Log
on“.
Eigentlich wie überall im Internet kann ich den Benutzernamen und
das Passwort eingeben und sofort nach dem „successful“- OK, wird die Plattform freigegeben.
Es baut sich die Tradingplattform mit dem Level 1 und dem Level 2 auf, integriert ist die Eingabemaske mit sell und buy, bei mir im rechten unteren Viertel des
Bildschirms, links daneben der Minutenchart. Kein umständlicher Pin und Tan, bis man die Erlaubnis zu handeln hat
Im oberen linken Viertel ist der Market minder, da kann ich alle
Aktien verfolgen die ich beobachten möchte und wenn eine interessant wird, habe ich sie mit einem Klick in der Maske, mit Chart und allen drum herum.
Im rechten oberen Viertel kann ich mein Depot verfolgen und auch
meine Kaufkraft.
Mindestkontogröße bei meiner Bank, der Chase Manhattan Bank in New York
Die Mindestkontengröße ist 10 000 $, geeignet
für Investoren (halten die Aktien ein Jahr, oder auch länger) und Positionstrader (halten die Aktie über Tage, Wochen und Monate)
Für Daytrader (Momentum Scalper, oder Swingtrader) gilt 25 000$,
als mindest Kontogröße. Der Broker wurde 2001 geändert und ist jetzt „Investin“, in Kanada, London und Amerika, eine Clearing Firma, wo mein Geld zum Handeln parkt.
Einmal probieren
Ich werde mit Swing
Trading (halten über Minuten, Stunden, vielleicht Tage) beginnen und bekomme dadurch die Sicherheit für die Plattform.
Ich muss auch nicht gleich mit voller Konzentration arbeiten, ich
finde so zu beginnen
wirklich gut, denn ich habe für meine Überlegungen einfach mehr
Zeit.
Momentum Scalping, kann ich später immer noch machen, wenn ich
die Plattform im Schlaf bedienen kann.
Wichtig ist auch das Routing meiner Order, ich kann meine Order
über verschiedene Wege platzieren, das kann von großer Bedeutung sein.
Order Routing
Über das Internet eine Order direkt an einem elektronischen Handelsplatz zu platzieren, das
heißt den Order in einen virtuellen Raum zu schicken, wo eben alle elektronischen Order (ECN`s)
zusammen geführt werden.
Nasdaq, Xetra, sind solche Plätze. Man muss für sich versuchen, die Order am schnellsten und
vor allem richtig zu platzieren.
In den virtuellen Räumen, gibt es verschiedene Wege um zu einer Ausführung zu
kommen.
Wie ich schon erwähnt habe, ist dies der Nasdaq und Xetra, aber
auch auf der Präsentbörse, NYSE (New York Stock Exchange) kann eine Order elektronisch erfolgen.
Hier gibt es aber nur die Möglichkeit über Dot und
Super Dot zu routen.
Ich werde die einzelnen Routings anführen, aber um damit zu
arbeiten sollte ein Seminar gemacht werden, es würde hier zu weit führen, alles genau zu erklären.
SOES hier sind Limit oder Market Orders möglich, die Ausführungen
sind nur zum Inside Bid/Ask möglich.
SNET Order direkt mit Market Maker, man muss nicht befürchten Teilausführungen zu bekommen.
ARCA Automatisches System, sucht nach der besten Möglichkeit zw.
MM und ECN, es kann zu Teilausführungen kommen.
ISLD findet das System im ISLD- Orderbuch keinen Gegenpart, wird die Order im Level II nur inseriert, wenn ein
Kaufgebot unter dem Inside Ask, bzw. ein Verkaufsgebot über dem Inside Bid liegt.
Bei den europäischen Systemen gibt es leider keine Möglichkeit zu
Routen, das ist mit ein Grund die amerikanischen zu verwenden.
Wie kann ich bei fallenden Kursen verdienen
Man nennt das „shorten oder leerverkaufen“
Ein Beispiel: Ich borge mir 100 Aktien aus und verkaufe sie. Der Kurs beträgt zur
Zeit 50$. Ich bekomme dafür 5000$ auf meinem Konto gutgeschrieben.
Der Kurs fällt auf 48$ und ich kaufe sie zurück, mir werden 4800$ von meinem Konto
abgebucht und die restlichen 200$ von den 5000$, gehören mir, immer ohne Spesen gerechnet.
Warnung, steigen kann der Kurs mehr als fallen. Fallen kann er nur bis 0, steigen
kann er auch auf 2-300$ und dann möchte ich nicht zurückkaufen müssen, denn das können schnell 20-30 000$ sein, die man dann Schulden hat.
Also beim Shorten, unbedingt diszipliniert auf die Stopps achten.
Indikatoren
können ein Signal zum Kaufen, oder Verkaufen anzeigen. Natürlich immer mit
Verwendung, anderer Hilfsmittel. Chart und Level 2.
RSI
Der relative Stärke Index zeigt an, ob die Aktie überkauft, oder überverkauft
ist.
Bei vielen Indikatoren reicht die Skala von 0 – 100 . Werte von 70 – 100, sind
als
überkauft und Werte von 0 – 30 als überverkauft zu betrachten.
ADX (Average Directional Movement Index)
Wird zur Bestimmung der Trendstärke verwendet, zeigt aber nicht in welche
Richtung
der Trend geht.
Wenn eine nach oben gerichtete Bewegung, die größer als 35 ist und plötzlich nach
unten abknickt, ist das ein mögliches Signal, einer Trendumkehr.
Momentum
Der Indikator beschreibt die Dynamik eines Marktes.
Gleitende Durchschnitte
zeigen den Durchschnittswert eines Kurses an. Dabei ist es verschieden wie viele
Kurse in die Berechnung mit einbezogen werden. Diese liegen bei 3- 200 Tagen.
Gleitende Durchschnitte glätten den Kursverlauf. Es wird ein Mittelwert von
mehreren
Kursen grafisch dargestellt.
Für den Zeitabschnitt des 1.GD nehme ich 9 Tage und für den 2.GD 38 Tage.
Der erste GD(9) zeigt einen kurzfristigen Trend an und der GD(38) den längerfristigen
Trend. GD(9) reagiert schneller als der GD(38).
So kommt es zu Überkreuzungen der Linien.
Wenn jetzt der schnellere GD(9), den langsamen GD(38) von unten nach oben
durchkreuzt, ist das ein Kaufsignal, natürlich in Verbindung mit anderen Hilfs-
mittel, Chart usw.
Stochastik
Der Sochastik Indikator wird auch mit zwei Linien dargestellt. (%D und %K)
Die langsame Stochastik %D und die schnelle Stochastik %K
Überkreuzen sie sich gibt das ebenfalls ein Kauf, oder Verkaufssignal.
Natürlich gibt es noch andere Indikatoren, als die, die ich beschrieben habe, diese
verwende ich selber. Das soll nicht heißen, dass die anderen Indikatoren schlecht sind, jeder muss eben für sich den richtigen Indikator
finden.
Ich bin sicher, dass viele der beginnenden Daytrader nicht genau wissen, worauf sie
sich einlassen und welche Arbeit auf sie zukommt. Denn ohne Wissen ist Daytrading
bestimmt mit einem Kasino vergleichbar.
Ich kenne niemanden der im Kasino jeden Tag eine gewisse Summe mit nachhause
nehmen kann.
Das wird auch beim Daytraden nicht der Fall sein. Ich will aber so wenig wie möglich
dem Zufall überlassen. Im Kasino, bin ich dem Zufall ausgeliefert.
Ich möchte unterm Strich, mehr Gewinne, als Verluste machen, damit gehört man zu den
Gewinnern.
Bei Aktien habe ich zumindest mehrere Möglichkeiten um einen Kursverlauf vorhersagen
zu können.
Wenn ein Kurs an einem Tag stark ansteigt, fällt er zu 99% am nächsten Tag,
zumindest vorbörslich.
Natürlich, da gibt es einige, die einen schönen Gewinn machten und den möchten sie
nicht wieder hergeben. Sie steigen aus und wenn das viele sind, wird der Kurs fallen.